Propeller Island City Lodge: Eine Nacht im Sarg gefällig?

Verfasst von bz am 10. September 2010 - 22:20 10. September 2010

Berlin ist nicht grundlos für Exklusives und Besonderes bekannt. So ist in der bunten Metropole ein besonderes Projekt verwirklicht worden. Ein Spagat zwischen Kunst und Wahnsinn wurde Wirklichkeit. Das Berliner Hotel Propeller Island City Lodge lockt mit außergewöhnlichem Interieur und Zimmern, bei denen jedes eine eigene Sprache spricht. Dieses durchaus als Gesamtkunstwerk zu bezeichnende Hotel wurde in unmittelbarer Nähe zum Kurfürstendamm geschaffen.

Lars Strosche designte 32 Zimmer, von denen keins dem anderen gleicht. Den Gast erwartet in diesem Hotel vom schiefen Fußboden über Särge als Bett oder Toiletten im Schrank alles was ihn überraschen kann. Normal ist definitiv anders. So ist es hier und da notwendig, den Gast mithilfe einer Bedienungsanleitung auf die Besonderheiten der Räumlichkeiten sowie deren Funktion hinzuweisen. Beispielsweise ist im Raum Space Clou eine beleuchtete Abtrennung der Betthälften aus der Decke vorgesehen. 

Etwas ironisch ist wohl der Name Freedom-Zimmer gewählt. Hierbei handelt es sich um ein Zimmer, welches einer Gefängniszelle nachempfunden wurde. Inklusive der Toilette neben dem Bett. Aber keine Sorge, der Ausbruch ist sichergestellt. Eine zufällige Öffnung in der Wand gewährt Zugang zum Balkon des Zimmer.

Die Betreiber empfiehlt vor der Buchung einen Blick durch die Räumlichkeiten schweifen zu lassen. Gern kann dies vor Ort erfolgen oder auf der Webseite des Hotels. 

Propeller Island City Lodge

Bild: Propeller Island City Lodge