Von der Antikunst zur Wohnzimmertauglichkeit

Verfasst von bz am 20. September 2010 - 11:22 20. September 2010

In einer Arztpraxis mag heute kaum noch wer wohnen. Das schlichte Weiß hat vielerorts ausgedient. Und Pastelltöne treffen auch nicht den Geschmack eines jeden. Warum nicht mal in eine ganz andere Richtung denken und die Pop Art Einzug in das Wohnzimmer halten lassen? Pop Art als Abkürzung für Popular Art kristallisierte sich als eigenständige Kunstform der 1950er Jahre heraus. Unabhängig voneinander flammte diese als Antikunst bezeichnete Ausdrucksform in den USA und Großbritannien auf. Sie wollte als Gegenstück zur damals weit verbreiteten, sehr intellektuellen, gehobenen und abstrakten Kunst verstanden werden. Die 60er Jahre waren das Jahrzehnt für die Pop Art. So schaffte es die schrille, bunte und "laute" Kunst, die Szene an sich zu reißen. Markant für die Popular Art sind die satten und intensiven bunten Farben. Zwischen Neongelb, Grasgrün und Blitzblau ist alles erlaubt und erwünscht. Starke Kontraste und einfache Formen verhelfen der Pop Art nicht überladen zu wirken. 

Ein Name muss im Zusammenhang mit Pop Art erwähnt werden. Andrew Warhola oder besser bekannt als Andy Warhol zählt zu den bekanntesten Vertretern dieser Kunst. Seine Gemälde von Marilyn Monroe oder die Zeichnung Campbell's Tomato Soup sind weltweit bekannt und haben einen hohen Wiedererkennungswert. Die Pop Art gibt sich jedoch nicht mit Gemälden zufrieden. Auch Möbel, Lampen, Geschirr und Deko-Gegenstände transportieren diese Kunst in alle Welt und damit auch in die Wohnzimmer. 

Farbe, Farbe und vor allem Farbe. Vielmehr braucht es nicht um einen Raum Leben einzuhauchen. Jedoch sollte beachtet werden, dem Auge auch Ruhe anzubieten. So wird einem satten und kräftigen Ton ein beruhigender Kontrast gegenüber gestellt. Getreu dem Motto: Das Süße ist ohne das Salzige nicht so süß. Die eigenen Pop Art Träume lassen sich mithilfe von www.your-popart.com verwirklichen. So kann man sein Lieblingsmotiv oder Bild in ein typischen Warhol like verwandeln lassen. 

Flickr.com / Biggelow Bear Bags

Bild: Flickr.com / Biggelow Bear Bags