Wohin mit überflüssigen Möbeln?

Verfasst von bz am 8. April 2011 - 12:43 08. April 2011

Möbel sind heutzutage zum überwiegenden Teil noch nicht alt wenn ihre Entsorgung ansteht, weil beispielsweise moebel-profi.de, innerhalb Deutschlands völlig kostenlos, modernes Mobiliar für die neue, stilvolle Einrichtung liefert. Zeiten wo Möbel mit den Menschen, die sie einst für ihre wohlüberlegte Einrichtung kauften, alt wurden sind lange vorbei. Laut einer Umfrage von immowelt.de empfinden junge Bundesbürger zwischen 18 bis 29 Jahren angeblich zu viele Besitztümer, einschließlich der Möbel, sogar als Belastung. Neunzig Prozent besagter Altersgruppe würden mindestens einmal jährlich gründlich ihre Einrichtung entrümpeln. Natürlich sind damit nicht allein die Möbel an sich gemeint, sondern vor allem wohl ihr Inhalt oder Bücher, Accessoires, Bilder, Poster usw.

Die Möbelentsorgung stellt sich für manche Konsumenten jedenfalls als Problem dar, weil sie oftmals nicht wissen wohin mit Polstergarnitur, Tischen, Stühlen, Betten, der nicht einmal alten Küche, Wohnwand oder dem fast noch wie neu aussehenden Drehtürenschrank. Viele hängen, trotz des Wunsches nach einem neuen Einrichtungsstil, an ihren bisherigen Möbeln. Allein die Vorstellung der lieblosen Möbelentsorgung auf dem Sperrmüll ist so unangenehm, dass nach brauchbaren Alternativen gesucht wird. Wohl dem, der in seinem Freundes- oder Bekanntenkreis jemanden mit aktuellem Bedürfnis nach guterhaltenen, gebrauchten Möbeln kennt. Das ist gegenüber der Variante Sperrmüll sicherlich die angenehmere Möbelentsorgung: Auszurangierende Küche, Wohnwand oder Kleiderschrank werden guten Zwecken zugeführt. Allerdings verfügen Karitativ-Einrichtungen wie das DRK oder sogenannte Sozial-Kaufhäuser meistens nicht über notwendige Finanzmittel zum Abholen der Möbel. Zeitungsinserate, Internet-Tauschbörsen oder Online-Verschenk-Märkte könnten zum zeitlichen Problem für die Möbelentsorgung werden.

Obwohl Sperrmüll-Firmen bequemste Weise der Möbelentsorgung sind, sollten Konsumenten aus ökologischen Gründen, Stichworte Ressourcenschutz und Umweltbelastung, Sozial-Kaufhaus oder Karitativ-Einrichtung vorziehen, Kosten verursachen schließlich beide Möglichkeiten. Eine Variante für Retro-Begeisterte wäre Self Storage.

flickr.com / Bright Tal

Bild: flickr.com / Bright Tal